Bodo Wartke

Antigone

Bodo Wartke Antigone -  © Gernot Hoersch und Joe Frohriep

Infos zur Produktion

Der Klavierkabarettist Bodo Wartke präsentiert mit Antigone die lang erwartete, abendfüllende Fortsetzung von König Ödipus. Zusammen mit seiner langjährigen Duettpartnerin, der Schauspielerin Melanie Haupt, widmet sich Bodo Wartke zum zweiten Mal einer Tragödie des Sophokles.
Wartke und Haupt spielen alle Rollen des Stückes in rasanten Rollenwechseln mit wenigen Requisiten in minimalistischem Bühnenbild. Wie das Vorgängerstück ist auch Antigone komplett gereimt, die Sprache ist modern und es gibt wieder zahlreiche popkulturelle Verweise zu entdecken.

Wartkes zeitgemäße Interpretation widmet sich nicht nur in aller Tiefe der Geschichte von Ödipus‘ ältester Tochter, sondern bezieht auch die Vorgeschichte, die Sophokles in Ödipus auf Kolonos erzählte, mit ein. Dieses Verfahren, quasi den Hintergrund der „Story“ mitzuerzählen, hat sich schon bei König Ödipus bewährt und liefert dem Publikum das nötige Wissen zum Verständnis der Tragödie.

Diese Inszenierung kann durchaus als aktuelles Theaterexperiment angesehen werden, denn auch der Frage, was heute an Antigone interessant ist oder gültig sein kann, wird nachgegangen. Den Blick richtet Bodo Wartke in seiner Adaption der Antigone ganz auf die Begrenztheit des Menschen, sein Scheitern am Konflikt und die Menschwerdung durch das Scheitern. Mit allem Respekt und doch humorvoll nähert sich Bodo Wartke seiner Antigone, denn es geht um die Freude am klassischen Stoff. Zwar bleibt Antigone auch in Bodo Wartkes Fassung eine Tragödie, doch es ist sicher eine der komödiantischsten Versionen.

Antigone: Theaterstück mit Bodo Wartke und Melanie Haupt
Text & Musik: Bodo Wartke
Regie: Sven Schütze
Dramaturgie: Carmen Kalisch

Vorstellungen

Termin Spielstätte/Ort/Vermerk Kartenpreise Tickets
15. November 19:30 Uhr Theater Akzent
Kartenpreise in
  • 44,5
  • 39,5

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16. November 19:30 Uhr Theater Akzent
Kartenpreise in
  • 44,5
  • 39,5

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Bilder

  • Bodo Wartke Antigone -   © Gernot Hoersch und Joe Frohriep

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